DIE BESTE ALLER WELTEN

 

 

Das Motto der Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Die beste aller Welten“ stammt aus der 1759 erschienenen satirischen Novelle „Candide ou l’optimisme“ von Voltaire. Ausgehend von der Argumentation Voltaires, dass die Welt nicht gerechter wird durch ein Vertrauen auf das Gute, sondern durch eine aktive, selbstbestimmte Gesellschaft, stellt die Reihe Fragen nach den Möglichkeiten von Optimismus und den heutigen Bedingungen und Visionen einer idealen Welt.

 

 

 

1. Auftakt-Veranstaltung
„Die beste aller Welten“ setzt dabei auf das Potential heterogener künstlerischer Stimmen und bringt zum Auftakt der Reihe vom 22. bis 24. Februar 2013 im BBK Köln – Kunst im Stapelhaus KünstlerInnen, Kreative, TheoretikerInnen, WissenschaftlerInnen und interessierte BesucherInnen zusammen, um aktuelle Fragen zu Kunst und Gesellschaft zu reflektieren. 
Konzept und Organisation der Veranstaltungsreihe:
Heike Ander, Caroline Nathusius, Marion Ritter, Friederike van Duiven, Bild Programm Andrew Gilbert

 

 

 

2. Welcome Aliens at the Landing Pad 
04.09.2013, Atelierhaus im Park
Die Begegnung einer Spezies mit sich selbst - ein Spaziergang mit Julia Scher durch den Park, Sommergästen und einer Wundertüte.
Ein Konzept von Caroline Nathusius und Julia Scher

3. Schinkels Architekturtheorie
Spaziergang, Vortrag, Ausstellung am 11. Januar 2014 in Köln

 

 

 

4. Die beste aller Welten bei den Preview-Tagen auf der 56. Kunst-Biennale 2015 in Venedig.

 

Die beste aller Welten hat sich auf den Weg in die derzeit wohl überfüllteste Grünanlage der Welt gemacht, um Voltaires Metapher des bestellten Gartens am Beispiel der venezianischen Gärten zu hinterfragen. Gespräche mit internationalen Künstlern wie Joan Jonas, Olaf Nicolai und Heimo Zobernig bilden den Kern dieser Recherche-Reise, die zusammen mit den Portraits des Fotografen Albrecht Fuchs auf Artblog Cologne eine Diskussionsplattform finden. Stimmungen, Meinungen und Fakten auf breiter Ebene zu sammeln, ist Motto und Ziel des Projektformats. Es handelt sich um eine Reise, die, ganz im Sinne von Voltaires Candide, eine Sammel-Erfahrung darstellt.
http://www.artblogcologne.com/interview-joan-jonas/

http://www.artblogcologne.com/interview-heimo-zobernig/

 

 

 

http://www.dbaw-cologne.org/

 

© Christina Mayer